vorstellung_01Kein Unternehmen kann es sich leisten auf betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) zu verzichten. Denn BGM ist mehr als die Darstellung sozialer Verantwortung.

Nach der Definition Bernhard Baduras bedeutet betriebliches Gesundheitsmanagement die Gestaltung, Lenkung und Entwicklung betrieblicher Strukturen und Prozesse, um Arbeit, Organisation und Verhalten am Arbeitsplatz gesundheitsförderlich zu gestalten.

BGM bedeutet also vor allem eine Basis zu schaffen, damit gesundes Arbeiten überhaupt ermöglicht wird. BGM ist das Management und die Steuerung der Gesundheitspolitik im Unternehmen und das Fundament für alle Analysen (z.B. Mitarbeiterbefragungen) oder Maßnahmen (z.B. Verhaltens- oder Verhältnisprävention).

Das betriebliche Gesundheitsmanagement hat als Aufgabe Synergien zu bündeln und dient daher als Dach für z.B.:

  • Betriebliche Gesundheitsförderung
  • Personalmanagement (z.B. Employer Branding: BGM liefert relevante Inhalte)
  • Unternehmenskultur
  • Arbeits-/ und Gesundheitsschutz

Herausforderungen, wie die demografische Entwicklung und – damit verbunden – die Verlängerung der Lebensarbeitszeit, der Fachkräftemangel oder steigende physische und psychosoziale Belastungen der Mitarbeiter, werden ohne ein nachhaltiges betriebliches Gesundheitsmanagement nur schwer zu meistern sein. Das BGM funktioniert hier als integratives Werkzeug, um Veränderungsprozesse zu entdecken.

VisionGesund hilft Ihnen durch ganzheitliche Konzepte – die Betrachtung aller Teilbereiche Ihres Unternehmens – oder durch ergänzende Maßnahmen (z.B. Diagnostiken) die eigene betriebliche Gesundheitspolitik weiter zu verbessern.

Qualitätsleitfaden

BGM sollte einem Qualitätsleitfaden entsprechen, der sich beispielsweise an den Ausarbeitungen der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) orientieren kann. Hiernach werden in einem Regelkreis ein Bewusstsein für die Bedeutung und Qualität des BGM geschaffen. Es werden Ziele definiert, Strategien entwickelt, die passenden Methoden ausgewählt und regelmäßig (Zwischen-) Ergebnisse dokumentiert. Außerdem wird eine Nachprüfbarkeit und Transparenz der Qualität für alle Mitarbeiter gewährleistet.

vorstellung_03Das betriebliche Gesundheitsmanagement sollte im Sinne der Gesundheitserhaltung (hier ist der beste Ansatz: Hilfe zur Selbsthilfe) eine nachhaltige Verankerung des Gesundheitsgedankens in die Unternehmenskultur leisten.

Wichtig ist auf eine langfristige Wirkung zu achten und dafür zu sorgen, dass alle Mitarbeiter, unabhängig von Position und Arbeitsbelastung, an den Maßnahmen teilnehmen können. Das Ziel eines ganzheitlichen betrieblichen Gesundheitsmanagements, das den Namen wirklich verdient, liegt neben der Erhaltung der Gesundheit in der Motivation aller Beteiligten – was einen nicht zu unterschätzenden Vorteil für das Betriebsklima bedeuten kann! – in der Senkung von Kosten und der Steigerung der Produktivität – eben mehr als die Übernahme sozialer Verantwortung.